Geschichte > Personen
| Munderkinger Persönlichkeiten |
| Abt Konrad Kneer (1592 - 1660) |
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Nach weiteren 11 Jahren Krieg erlebte Kneer noch den Frieden von Münster und Osnabrück 1648, nach dem er den Wiederaufbau des Klosters und der dem Kloster gehörigen Gebiete einleitete. Das Kloster Obermarchtal maß Konrad Kneer nach seinem Tod
1660 geradezu den Status eines Schutzheiligen bei. Eine offizielle Heiligsprechung gelang
jedoch nicht. Das Kloster hat Kneer mit zahlreichen Bildern geehrt. Sebastian Sailer
widmete 1771 seine Schrift "Das jubilierende Marchtal" zur Hälfte dem Abt
Kneer. |
| Karl Borromäus Weitzmann (1767 - 1828) |
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Schon in seinen ersten Schuljahren zeigte sich sein dichterisches Talent. Auch später, während einer Zeit auf dem Gymnasium Ehingen und Konstanz, erfreuten sich seine Mitschüler an seinen meist lustigen Gedichten. Nach seiner Gymnasiumszeit studierte Weitzmann in Wien. Einige Jahre nach seinem Studium zog es ihn aber wieder in seine schwäbische Heimat zurück. Er erhielt in Ehingen eine Stelle als Rechtsanwalt. Hier blieb Weitzmann dann mit seiner Familie bis zu seinem Tode im Jahre 1828. Weitzmann war in Munderkingen nicht immer beliebt, weil er sich in seinen schwäbischen Mundartgedichten oft über die Munderkinger lustig machte. Sein bekanntestes Gedicht ist das Belagerungslied. Es wird jedes Jahr an der Fasnet gesungen: |
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Belagerungslied Der Ausfall der Munderkinger im Jahre 1798 Auf, auf, ihr Burger, stauhd ins Gewehr! Der Burgamoister muß
vora, Was d'Weiber sind, dia sitzet jetz Mit seinen Gedichten wollte Weitzmann die Menschen
unterhalten und zum Lachen bringen. Er wollte aber auch das Volk mit Witz über die
verschiedenen Ereignisse und Persönlichkeiten aufklären. |
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Heute erinnert uns an Weitzmann in Munderkingen noch: - ein Schulgebäude (Haupt und Förderschule) |
| Karl Josef von Schmid (1832 - 1893) |
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Seiner Tätigkeit waren der Anschluss an die Donautalbahn (1870), der Bau des ehem. städtischen Krankenhauses (1890) sowie der Bau einer modernen Donaubrücke (1893) zu verdanken. |