Menü

nvbm kolumne

Ich werde in meiner wöchentlichen Kolumne – wenn möglich heiter – Fragen aufgreifen, die immer wieder auftauchen und / oder von allgemeinem Interesse sind.

Heute:

Schließzeiten am Bahnübergang „Rose“ - wer hilft bei der Datenerfassung?

Die langen Schließzeiten an unseren Bahnübergängen sind aktuell zurecht wieder in der öffentlichen Diskussion. Einmal durch einen trefflichen Maischerz, ich habe darüber in der letzten Kolumne geschrieben, aber auch im Gemeinderat im Rahmen der Beratung des Bedarfsplans der Feuerwehr Munderkingen. Die Rettungskräfte verlieren durch die langen Schließzeiten wertvolle Zeit, das kann gravierende Folgen für die Betroffenen haben.

Die Bahn hat nun in bekannter Manier auf die Anfrage der beiden Tageszeitungen geschrieben: „Im Durchschnitt sind die Schranken drei bis vier Minuten geschlossen. Kürzere Schließzeiten sind technisch nicht möglich.“ Das soll wohl auch heißen, „so lange ist es gar nicht und zu ändern ist es auch nicht“ – so meine Interpretation.

Um mit der Bahn erneut in fundierte Verhandlungen zu gehen, halte ich es für erforderlich, eigene Daten der Schließzeiten zu erheben: Sowohl zu den Fahrtrichtungen und der Art der Züge (Personen- oder Güterzüge) als auch zu den Zughalten (Endstation Munderkingen oder Durchfahrt). Beginnen möchte ich an einem gewöhnlichen Werktag von 5:10 Uhr bis 0:10 Uhr.

Wer wäre bereit eine Schicht zu übernehmen? Je mehr Personen sich melden zur Datenerfassung, umso besser. Ideal wären 1-2 Stunden. Die Aufgabe ist: Sobald die Ampel „rot“ ist, wird ein Foto gemacht, ebenso, wenn die Schranke anschließend wieder geöffnet ist. So lässt sich die Schließzeit mit Uhrzeit am Handy leicht ermitteln. Die anderen Werte werden über ein Datenblatt erfasst.

Mit den Auswertungen, kann ich dann nach deren Aufbereitung arbeiten und die Analyse fertigstellen.

Für das leibliche Wohl der Freiwilligen wird durch den Gasthof „Rose“ gesorgt. Die Stadt lädt ein.

Die Bürgermeisterkolumne als PDF-Datei:

Zum Seitenanfang