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nvbm kolumne

Ich greife in meiner wöchentlichen Kolumne Fragen auf, die immer wieder auftauchen oder von allgemeinem Interesse sind.

Heute:
Wie viele Männer und Frauen leben in Munderkingen?

Letzte Woche konnten wir in der Tagespresse lesen, dass im Alb-Donau-Kreis signifikant mehr Männer als Frauen leben. Deshalb habe ich mir die Zahlen für Munderkingen genauer angese-hen.

In Munderkingen sieht es etwas anders aus. Hier leben nach wie vor mehr Frauen als Männer. Dies liegt zum Teil sicher auch an den sehr guten Angeboten im Altenzentrum St. Anna und den Möglichkeiten für das  Betreute Wohnen. Bekanntlich haben Frauen ja eine höhere Lebenserwartung als Männer. Alleinstehende ältere Frauen können so in der Stadt bleiben und auch aus dem Umland und dem Verbandsgebiet ziehen immer mehr „im Alter“ nach Munderkingen. Dies erhöht natürlich tendenziell den Frauenanteil.

Schon 2003 lebten in der Stadt 181 Frauen mehr als Männer und bis heute sind bei uns in Munderkingen mehr Frauen als Männer wohnhaft. 50,4 % unserer Bevölkerung ist weiblich und 49,6 % sind männlich. Allerdings ist der Anteil der Männer in den vergangenen Jahren spürbar angestiegen. Ich gehe davon aus, dass dies vor allem am Zuzug der osteuropäischen EU-Bürger aus Rumänien, Polen, Bulgarien oder auch Kroatien liegt. Diese Arbeitskräfte gleichen den Fachkräftemangel in den Betrieben der Stadt und der Raumschaft aus.

Der Frauenanteil in Munderkingen mit seinen 50,4 %, liegt immer noch über dem Durch-schnittswert von Baden-Württemberg. Dieser beträgt 50,3 % und ist deutlich über dem Kreis-durchschnitt mit 49,4 %.

Nächste Woche gehe ich der Frage nach, warum hat die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt so lange nicht funktioniert?

Die Bürgermeisterkolumne als PDF-Datei:

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