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Ich greife in meiner wöchentlichen Kolumne Fragen auf, die immer wieder auftauchen und von allgemeinem Interesse sind.

Heute:
Was gibt es Wissenswertes zum Zweckverband Archivbetreuung, an dem Munderkingen beteiligt ist?

Die Stadt Munderkingen hat zusammen mit Blaubeuren und Schelklingen seit 1993 und seit dem Jahr 2001 auch mit der Gemeinde Allmendingen einen gemeinsamen Zweckverband, der die Archivbetreuung und anfangs auch die Museumsbetreuung in unseren Städten und Gemeinden sicherstellt und sicherstellen sollte. Die Museumsbetreuung wurde dann 2001 wieder aufgegeben, so dass die beteiligten Gemeinden seither ausschließlich eine gemeinsame Archivbetreuung verbindet. Die Führung des Archivs ist gesetzlich geregelt, es ist eine kommunale Pflichtaufgabe.

2013 konnte im Rahmen einer feierlichen Zweckverbandssitzung in Munderkingen das 20-jährige Jubiläum gefeiert werden. Den Festvortrag hielt Archivar Dr. Ohngemach aus Ehingen.

Warum einen Zweckverband? Wichtig war den Gründern vor allem, das Personal gemeinsam mit einer Zweckgemeinschaft anzustellen. Keine der beteiligten Kommunen hätte sich alleine eine Anstellung für das Archiv leisten können. Der Stellenumfang beträgt 50 Prozent. Durch die Zweckverbandsgründung können die Kosten je nach tatsächlicher Inanspruchnahme auf die Mitglieder gerecht verteilt werden. Durch die Besetzung der Verbandsversammlung mit den jeweiligen Bürgermeistern und je drei weiteren Mitgliedern ist die politische und inhaltliche Teilhabe aller Beteiligten gesichert. Für Munderkingen sind dies neben dem Bürgermeister die Herren Dr. Nuber, Alfons Mussotter und Ernst Fundel.

Einige von Ihnen werden sich sicher noch an den ersten gemeinsamen Archivar, Herrn Jörg Martin, erinnern, der bis 2002 beim Zweckverband angestellt war. Seit 2003 hat diese Aufgabe Frau Ursula Erdt übernommen.

Das Archiv hat einen hohen Stellenwert als Gedächtnis der Gesellschaft und wir Munderkinger sind stolz darauf, dass wir es haben und es fachkundig geführt wird. Nicht wenige Personen nutzen das Archiv gerne für Recherchen nach ihren Wurzeln oder auch um in den sehr alten Ausgaben unseres Donauboten zu stöbern. Diese Ausgaben gehen zurück bis 1864.

In der nächsten Kolumne gehe ich der Frage nach, werden dieses Jahr wieder junge Hopfenpflanzen ausgegeben?

Die Bürgermeisterkolumne als PDF-Datei:

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